Geekworm X651 V1.0 Open-source KVM Over IP Kit for Raspberry Pi Compute Module 4 (CM4) PCI Express Card Version
Geekworm X651 V1.0 – Open-Source KVM-over-IP Kit (PCI-Express-Karte) für Raspberry Pi Compute Module 4
Der Geekworm X651 verwandelt einen freien PCIe-Steckplatz in eine richtige Fernwartungskonsole: Die Karte wird wie eine normale PCI-Express-Karte in Server oder Desktop eingesetzt und liefert von dort BIOS-tiefen Zugriff auf den Zielrechner – per Webbrowser, von überall. Video- und Tonsignal kommen über HDMI herein, Tastatur, Maus und ein virtuelles Laufwerk werden über USB nachgebildet. Open-Source-Basis ist die PiKVM-Software (GPLv3, unverändert).
✨ Deine Vorteile auf einen Blick
- Zugriff ab dem BIOS: Bootvorgang mitverfolgen, UEFI/BIOS konfigurieren, Rechner aus der Ferne ein-/ausschalten oder neu starten
- Ein einziges Ethernet-Kabel: PoE nach IEEE 802.3af versorgt die Karte über den Netzwerkanschluss – kein extra Netzteil im Rack
- Volles Full-HD-Bild: HDMI-Eingang bis 1920 × 1080 bei 60 Hz,.capture über den TC358743-Chip, inklusive HDMI-Audioübertragung
- Remote ATX-Steuerung: Power on/off, Reset sowie Fernanzeige von Power- und Storage-LEDs
- Virtuelles Laufwerk: Mass-Storage-Emulation – ISOs bzw. USB-Sticks erscheinen am Zielrechner wie ein echtes Laufwerk, ideal zur OS-Neuinstallation
- Board-eigene Statusanzeige: 0,96"-OLED zeigt IP-Adresse und Status direkt an der Karte
- Echt offenes System: PiKVM-Software unter GPLv3, ohne Modifications seitens Geekworm
- Passend für Rack und Tower: Low-Profile- und Full-Height-Halterung beigelegt, für 1U/2U-Gehäuse sowie Mini- und Standard-Desktops
🔌 Kompatibel mit
- Raspberry Pi Compute Module 4 – alle CM4-Lite-Varianten sowie die eMMC-Modelle mit 16 GB und 32 GB
- Zielrechnern mit freiem PCIe-Steckplatz: PC, Mac, Linux-Systeme und Sun-Plattformen
- PoE-Netzwerk: IEEE 802.3af – PoE-Switch oder Injector erforderlich
- USB-Eingabegeräten: Tastatur und Maus im OTG-Betrieb, dazu Mass-Storage-Emulation
Nicht enthalten und mitzubringen: Raspberry Pi CM4, Kühlkörper, Netzteil, WLAN-Antenne und microSD-Karte. Der X651 steuert genau einen Rechner und bietet keinen USB-Hub, keine RS232-Konsole und keinen M.2-NVMe-Steckplatz.
🔧 So einfach ist die Installation
CM4 auf die Karte setzen, Karte in den PCIe-Steckplatz des Zielrechners stecken, HDMI-Ausgang des Rechners auf den HDMI-Eingang der Karte führen und ein Ethernet-Kabel vom PoE-Port zum Switch legen – fertig. Alternativ kann die Karte über den USB-C-Anschluss mit 5,1 V und mindestens 3 A versorgt werden; dann jedoch nicht gleichzeitig PoE nutzen. Für die Kühlung sitzt der aktive Lüfter X-FAN30 V1.0 bereits auf der Karte, wer es leiser mag, weicht auf den Geekworm-C235-Kühlkörper aus. Das Betriebssystem (PiKVM-Image) wird auf die microSD bzw. das eMMC des CM4 gespielt, danach öffnet sich die Konsole im Browser.
📋 Technische Daten
| Modell | Geekworm X651 V1.0 |
| Plattform | Raspberry Pi Compute Module 4 (alle Lite-Varianten, eMMC 16/32 GB) |
| Bauform | PCI-Express-Karte (Low-Profile- und Standard-Halterung) |
| Max. Eingangsauflösung | 1920 × 1080 @ 60 Hz |
| Video-Chip | TC358743 (HDMI-zu-CSI-2), HDMI-Audio-Capture |
| Netzwerk | Gigabit Ethernet bis 1000 Mbps |
| Stromversorgung | PoE IEEE 802.3af oder 5,1 V dc ±5 %, ≥3 A über USB-C |
| ATX-Steuerung | Ja – Ein/Aus, Reset, Anzeige Power-/Storage-LED |
| Echtzeituhr | RTC-Chip DS1307, Batterie-Socke für CR1220 |
| Anzeige | 0,96"-OLED (128 × 64) |
| USB | OTG für Tastatur/Maus, Mass-Storage-Emulation |
| Gesteuerte PCs | 1 |
| Kühlung | Aktiver Lüfter X-FAN30 V1.0 (alternativ Geekworm C235 Kühlkörper) |
| Software-Basis | PiKVM, Open Source unter GPLv3 |
📦 Lieferumfang
- 1× Geekworm X651 V1.0 KVM-over-IP PCIe-Karte
- 1× aktiver Kühl-Lüfter X-FAN30 V1.0
- 1× 0,96"-OLED-Display
- 1× Low-Profile- und 1× Standard-Halterung (Bracket)
- Verbindungskabel (ATX-/Netzwerk-Anschluss)
Hinweis: Raspberry Pi CM4, Kühlkörper, Netzteil, WLAN-Antenne und microSD-Karte sind nicht im Lieferumfang enthalten und müssen separat vorbereitet werden.
🎯 Ideal für
- Homelab- und Rack-Server, die ohne Monitor, Tastatur und Maus im Schrank stehen
- Wartung von Rechnern an entfernten Standorten – auch wenn nichts mehr geht
- BIOS-/UEFI-Konfiguration und OS-Neuinstallation über das virtuelle Laufwerk
- Testlabore, in denen Rechner zuverlässig ein- und ausgeschaltet werden müssen